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Allgemeine Zeitung - Rhein Main Presse

20. Oktober 2014

T3N-Magazin

12. Oktober 2014

Self-Publishing: Wie ein Trend den Buchmarkt erobert

Berührungsängste mit dem Buchhandel? Auf der Frankfurter Buchmesse diskutieren Sönke Schulz, Gerrit Fischer und Elisabeth Windfelder
Berührungsängste mit dem Buchhandel? Auf der Frankfurter Buchmesse diskutieren Sönke Schulz, Gerrit Fischer und Elisabeth Windfelder

Self-Publishing, also das Verlegen ohne Verlag, ist seit einigen Jahren auf dem Vormarsch, auch auf der Frankfurter Buchmesse. Wir haben uns vor Ort umgehört und festgestellt: Aus dem Trend ist längst eine eigene, kleine Branche geworden.


Self-Publishing: Steigender Marktanteil, sinkende Erträge


Brauchen Autoren heute noch Verlage? Ganz sicher – und doch kann es eine gute Idee sein, das eigene Buch selbst zu verlegen und zu vermarkten. Und so erobern immer mehr Self-Publisher einen Markt im Umbruch, nicht umsonst gibt es seit 2013 eine eigene Self-Publishing-Area  auf der Frankfurter Buchmesse.


„Self-Publishing boomt“, konstatiert auch Florian Geuppert , Geschäftsführer bei Books on Demand. „Bereits heute ist jedes zweite E-Book und jedes vierte Printbuch in Deutschland selbstverlegt – Tendenz steigend.“ Und dank neuer Drucktechnologie könnten Autoren ihre Bücher heute auch bei höheren Seitenzahlen für unter zehn Euro anbieten. Um den Markt allerdings voll ausschöpfen zu können, sei ein entscheidender Faktor der breite Vertrieb, so Barbara Thiele, CEO von epubli: „Es wird immer wichtiger, in allen Shops verfügbar zu sein. Dazu zählen neben den großen Plattformen wie Apple, Google, Amazon und Kobo auch Leihmodelle wie Skoobe. Der Amazon-Streit zeigt, dass man nicht nur auf einen Vertriebspartner setzen sollte.“


Self-Publishing: Warum sich der Buchhandel noch schwer tut


Auch auf der Buchmesse 2014 wird das Thema Self-Publishing breit diskutiert. Auch, weil Self-Publishing einen steigenden Marktanteil  bei Printbüchern hat – und obwohl der Ertrag pro Titel sinkt. Und unter anderem der traditionelle Buchhandel tue sich mit dem Trend, der schon fast keiner mehr ist, nach wie vor schwer, so Sönke Schulz vom Self-Publishing-Dienstleister tredition : „Aus unserem Gesamtkatalog sind ungefähr 65 Prozent Fach- und Sachbücher, und da ist die Platzierung im Handel noch mal schwerer, da funktioniert auch die Suche bei den Lesern ganz anders. Da fehlt es mir noch ein bisschen auf Buchhändlerseite, mit einem Konzept auf uns zuzukommen und zu überlegen, wie man Self-Publishing-Formate besser vermarkten kann.“ Die großen Verlage hätten da Jahrzehnte an Erfahrung. „Wir als Self-Publishing-Diensleister sind da sehr unerfahren, aber sehr offen.“


Dem hält Buchhändlerin Elisabeth Windfelder von der Buchhandlung Herr Holgersson entgegen: „Ich kann als kleine Buchhandlung nicht den ganzen Buchmarkt auf 100 Quadratmetern abbilden. Ich muss auch gucken, was die Leute vor Ort haben wollen. Das ist gar keine grundnegative Haltung gegenüber Self-Publishern, sondern das ganz normale Auswahlverfahren.“


„Es geht auch um die Akzeptanz als Autor“


In der Branche spielt man sich (noch) gegenseitig den schwarzen Peter zu. Tamara Weise vom Börsenblatt jedenfalls sieht eher die Self-Publisher in der Pflicht, für die Sichtbarkeit im Handel selbst zu sorgen: „Buchhändler sind das Arbeiten mit Katalogen gewöhnt. Ich fände es besser, wenn sich die Self-Publisher zusammentun und sich was überlegen.“


Autor Gerrit Fischer zumindest beweist, dass Self-Publishing durchaus funktionieren kann: 1.300 Stück seiner beiden Romane habe er schon verkaufen können, über den klassischen Buchhandel seien es gerade mal 100 bis 150 Stück davon gewesen. „Doch es geht nicht nur um die Verkaufszahlen“, betont er. „Es geht auch um die Akzeptanz als Autor und die Präsenz im Handel. Das Wichtigste ist, eine geringe Erwartungshaltung zu haben. Ich will nicht verschweigen, dass viele Buchhandlungen gar nicht reagieren, da muss man hartnäckig sein und vieles ausprobieren.“


Self-Publishing – auch juristisch ein weites Feld


Doch auch rechtliche Fragen stellen sich für all diejenigen Autoren, die ihre Bücher selbst verlegen und vermarkten wollen. „Darf ich das?“ überschrieb Medienrechtler Richard Hahn seinen Vortrag, in dem er klar stellte, dass viele der Aufgaben, die sonst von Verlagen übernommen werden, beim Self-Publishing nicht vergessen werden dürften.

So gebe es unter anderem beim Titelschutz einen sehr großen Graubereich, „aber gerade im Buch- und Zeitschriftenbereich liegt die Hürde für den Titelschutz sehr niedrig.“ Und bei Rechtsstreitigkeiten müsse man mit mehreren Tausend Euro rechnen, die es aufzubringen gilt, „bei einer Abmahnung alleine schon mit 1.000 bis 1.500 Euro“. Nicht zu vergessen: Auch an ein Impressum im Buch müssent Autoren achten, betont Hann – und verweist auf eine Vorlage des Dienstleister Books on Demand


Self-Publishing ist auch Self-Marketing


Neben den technischen und rechtlichen Fragen ist auch das Selbst-Marketing von Autoren entscheidend für den Erfolg eines Projekts. Autorin Emily Bold weiß das nur zu gut. „Am Anfang war mir gar nicht bewusst, dass ich eine Marke werden muss.“, sagt sie und fügt hinzu: „Bei den klassischen Verlagen aber sind ja auch die Autoren die Marken. Dabei muss das Konzept über alle Kanäle stimmig sein – vom Cover über die Homepage bis zu Kanälen wie Facebook oder YouTube.“


Und auch Autor Danny R. Wood hat schon oft genug erfahren, wie groß der Einfluss des Marketings sein kann. Er ist ungewöhnliche Wege gegangen, um Marketing für sein Buch „Limetten retten in Sidney“ zu betreiben: So hat er nicht nur bei lokalen Buchhändlern Klinken geputzt, sondern beispielsweise auch Bars in München angesprochen, ob sie nicht einen eigenen Longdrink für seinen Roman kreieren wollen. „Und da sagen einige nein, aber einige eben auch ja.“ Absagen gehörten einfach dazu. Davon dürfe man sich eben nicht entmutigen lassen. Und: Man dürfte nicht alles mitmachen, bloß weil es den Verkauf ankurbeln kann, so Bold: „Marketing um jeden Preis ist nicht meine Sache. Man sollte das Produkt verkaufen, nicht sich selbst.“


Wood und Bold betonen zudem beide, dass Marketing nur dann funktioniere, wenn das Ganze funktioniert – vor allem der Vertrieb. Und: Es gehöre immer auch ein gutes Stück Glück dazu. „Ich glaube, das passiert einfach. Sich vorzunehmen, eine Marke zu werden – das funktioniert glaube ich nicht“, sagt Bold. Beginne eine Marke aber erst einmal, sich zu etablieren, so Autor Heinz-Josef Harling, werde es spannend. „Man stellt spätestens beim zweiten Buch fest, dass das zweite Buch das erste Buch treibt.“ Und auch mit negativen Rezensionen, etwa auf Amazon, müsse man nicht nur leben, man könne es auch ganz wunderbar, wie er bei seinem ersten eigenen Krimi festgestellt hat: „Die Woche, nachdem der Verriss drin war, hat sich der richtig gut verkauft.“


„Da draußen ist noch viel, viel mehr“


Wie schwammig die Definition Self-Publishing bei allem Erfolg einzelner Autoren noch ist, zeigt das Beispiel Oetinger. Im März hat der Kinder- und Jugendbuch-Verlag seine Plattform „Oetinger 34“  gestartet, ein Projekt, das noch in einer geschlossenen Beta-Phase läuft und das von der Fachpresse schnell als Self-Publishing-Plattform bezeichnet wurde. „Ich glaube, die meisten Leute assoziieren Digitales Publising mit Self-Publishing“, sagt Tea Herovic, Business-Development-Managerin bei Oetinger. „Das ist etwas, an dem wir uns wirklich abgearbeitet haben mit Oetinger 34.“


Eigentlich nämlich ist Oetinger 34 eine Plattform, die Autoren, Illustratoren, Lektoren und Lesern die Möglichkeit bieten soll, gemeinsam an neuen Projekten zu arbeiten. „Scouts und Agenten finden nach wie vor tolle Sachen, aber da draußen ist noch viel, viel mehr“, so Herovic. „Und mit der Plattform können wir einfach schneller reagieren, auch auf Trends.“


Darüber hinaus aber soll Oetinger 34 auch ein Türöffner sein für Berufe wie Lektoren, für die der Markt unglaublich eng sei. „Wir bieten damit so etwas an wie kleine Volontariate“, sagt Herovic. Und der Erfolg gibt ihrem Projekt Recht: „Wir mussten sogar schone eine Projektbegrenzung einführen: maximal fünf Projekte für Illustratoren und drei für Autoren. Immerhin arbeiten unsere aktuell 200 User an etwa 170 Projekten.“ Und: Die ersten sechs Titel haben es schon ins Verlagsprogramm geschafft.

HR-online

9. Oktober 2014

Börsenblatt

11. September 2014

Dream-Team aus Bad Nauheim: Autor Gerrit Fischer und Buchhändlerin Kirsten Rühs
Dream-Team aus Bad Nauheim: Autor Gerrit Fischer und Buchhändlerin Kirsten Rühs

Höher, schneller, erfolgreicher

 

von Tamara Weise

 

Vorerst legen zwar vor allem die Titelzahlen zu, aber auch der Umsatz scheint zu steigen: Selfpublishing ist kein Nischenthema mehr, erreicht die Feuilletons, die Verlage - und das Sortiment.

 

Hier der Selfpublisher, dort der traditionelle Buchmarkt - und dazwischen ein tiefer Graben: Das Bild passt längst nicht mehr. Verlage investieren seit Jahren, um sich bei Selbstverlegern einen Namen zu machen, Holtzbrinck etwa in die Dienstleisterplattformen epubli und Neobooks (Droemer Knaur), Bastei Lübbe in BookRix und die Kamphausen-Gruppe in ihr Portal tao.de.

 

Aus dem Buchhandel hörte man bislang eher wenig. Aber auch da kommt Bewegung ins Geschäft - und es gibt erste, kleine Erfolge. In Bad Nauheim zum Beispiel: Dort wohnt Gerrit Fischer, Angestellter im öffentlichen Dienst und seit 2010 selbstverlegender Autor. Mit seinem Helden Tim bringt er die Leser in der Region zum Nachdenken und Lachen, und hat dabei sowohl die lokalen Medien als auch den lokalen Buchhandel auf seiner Seite. Von den Bänden 1 und 2 seiner Trilogie über Tim und sein turbulent-tiefsinniges Leben in Italien - der dritte Band ist noch nicht erschienen - verkaufte er bislang insgesamt rund 1300 Exemplare. Das ist keine schlechte Quote.

 

Kirsten Rühs hat ihm dabei geholfen, so weit zu kommen. Die Bad Nauheimer Buchhändlerin (Buchhandlung Rühs) las 2012 Fischers Romane, war begeistert vom Esprit, den sie zwischen den Zeilen fand, organisierte schließlich mit dem Autor gemeinsam eine Lesung inklusive Pressearbeit. "Bei dieser Erfolgsgeschichte gewinne beide Seiten", sagt sie heute. "Die Autoren profitieren von der erhöhten Medienaufmerksamkeit udn den Buchverkäufen, die Buchhandlung durch das volle Haus bei den Lesungen und ebenfalls durch die Medienpräsenz." Gute Indie-Literatur habe mittlerweile einen festen Platz in ihrem Sortiment und werde auch zunehmend nachgefragt.

 

Für die Dienstleister von Autoren wie Gerrit Fischer sind solche Geschichten Wasser auf die Mühlen. Vor allem für die Libri-Schwester Books on Demand (BoD). "Wir sehen für selbstpublizierende Autoren im Buchhandel ein großes Potential" - da gibt es für Geschäftsführer Florian Geuppert gar keinen Zweifel. "Der Buchhandel ist wichtig für die Autoren, als Absatzweg und als Ort, an dem sie ihre Leser treffen können." Dass er damit eher einen Wunsch beschreibt als die Wirklichkeit, weiß Geuppert. Er kennt die Vorbehalte im Sortiment in puncto Qualität und Preisgestaltung, wird es dabei aber nicht bewenden lassen. "Der Markt boomt, die Titelzahlen steigen rasant - es wäre schade, wenn Sortimenter da nicht mitgehen."

 

Selfpublishing sei eben nicht nur ein Digitalthema, das weitab der Läden eine Rolle spiele: " Auch print passiert nach wie vor eine Menge", betont Geuppert, und sieht die Vorbehalte im Sortiment bereits sukzessive schwinden. "Die Zahl der Lesungen nimmt zu, berichten uns Autoren."

 

BoD nutzen mittlerweile gut 27.000 Autoren, das Unternehmen ist damit Marktführer - zudem mit einem guten Überblick über die Szene. Geuppert geht davon aus, dass das Segment einen Angebotsrekord nach dem anderen bricht. Bis 2017 rechnet er mit einem steilen Anstieg der verfügbaren Selfpublishing-Titel, von 53.000 (2013) auf 246.000. "Selbstpublizierte Printtitel und Verlagstitel halten sich am Markt dann die Waage."

 

Andere Anbieter teilen Geupperts Meinung, sind ebenfalls optimistisch für den Markt als Ganzes - allerdings ohne den Buchhandel zu umwerben und ihm viele Chancen zu versprechen. Soenke Schulz, Chef beim Dienstleister Tredition, bleibt zumindest vorsichtig. "Das Interesse aufseiten der Händler wächst, gerade auf lokaler Ebene gibt es immer mehr Lesungen", beobachtet er, sieht aber schon die Grenzen. "Buchhändler werden irgendwann sicher gefordert sein, Titel von Selfpublishern nicht nur im Einzelfall für den Kunden zu bestellen, sondern in ihrem Laden zu präsentieren, müssen dann jedoch auch einen Teil des unternehmerischen Risikos tragen." Sprich: mit Remissionen sparsamer sein. 

 

Createspace dürfte das indessen kaltlassen - obwohl die Amazon-Tochter für das Print-on-Demand-Geschäft eine wichtige Größe am Markt ist, weil sie nach Auskunft von Selfpublishern auf den ersten Blick bessere Verdienstmöglichkeiten bietet. 

 

Den Buchhandel als Vertriebspartner einzubinden, sieht das Konzept nicht vor; mit der Folge, dass die Autoren beim Vertrieb regelmäßig in die Röhre schauen. Es gibt zwar einen Weg in Amazon hinein, aber kaum heraus - weil die mit einer US-ISBN versehenen Titel im Grunde nur für den Verkauf via Amazon gedacht sind.

 

Selbst das wichtigste Drehkreuz für selbstpublizierte Bücher in Deutschland, die Barsortimente, lässt Amazon außen vor. Und provoziert damit, wie berichtet, Buhrufe in die falsche Richtung. "Der Buchhandel ignoriert uns fast vollständig", schrieben rund 100 Selfpublisher Mitte August in einem offenen Brief an das Sortiment. Sie appellierten an Buchhändler, auch jenseits von VLB und Barsortimentskatalogen zu recherchieren. "Stellt fest, dass es uns gibt, redet mit uns, bestellt direkt bei uns, wir sind nett, ehrlich!" (boersenblatt.net/811319).

 

Zumindest diesen letzten Halbsatz würde Gerrit Fischer, der BoD nutzt, sicher unterschreiben.


Quelle: Börsenblatt. Wochenmagazin für den Deutschen Buchhandel, Tamara Weise

Welt am Sonntag

13. Juli 2014

Auszug aus dem Artikel:

 

"Book on Demand ist vor allem etwas für jene, die in sich das Talent zum Schreiben erkennen und es mal versuchen wollen.

 

Gerrit Fischer aus Bad Nauheim bei Frankfurt wollte genau das. "Ich habe eigentlich schon immer gerne geschrieben", sagt der Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Nach einer Interrail-Reise in den 90er Jahren hatte er erstmals den Gedanken, darüber ein Buch zu schreiben. Doch auch er verwirklichte diese Idee erst 2010, nachdem er auf das Book-on-Demand-Verfahren aufmerksam geworden war.

 

"Ich hatte keine großen Erwartungen", sagt er heute. "Ich fand es zunächst einfach toll, mein eigenes Buch in Händen zu halten." Inzwischen hat er sich mit seinen Reiseromanen, die in Italien spielen, eine kleine, aber feine Fan-Gemeinde geschaffen. Vom ersten Buch verkaufte er 1000 Stück, vom zweiten 300, am dritten schreibt er gerade. Doch die Stückzahlen sind ihm nicht wichtig. "Ich freue mich über jedes verkaufte Exemplar, denn das bedeutet, dass sich jemand einige Stunden lang mit dem beschäftigt, was ich geschrieben habe."

 

(Quelle: Auszug aus dem Artikel "Die Laienliteraten" in der Welt am Sonntag vom 13.07.2014)

Wetterauer Zeitung

26. April 2014

Mit dem Adler im Herzen

 

Der reiselustige Autor Gerrit Fischer erzählt spannende Geschichten mitten aus dem Leben

 

Am liebsten schreibt Gerrit Fischer, wenn er unterwegs seinen Gedanken freien Lauf lassen, beobachten und Atmosphäre inhalieren kann. Am Aliceplatz zum Beispiel, auf dem Holzsteg am Großen Teich oder in Bella Italia. Dann natürlich mit Blick aufs Meer.

 

Ähnlich schöne Urlaubsstimmung herrscht an diesem malerischen Frühsommerabend zwischen duftenden Blumenkübeln in der Karlstraße. Diesmal ist Gerrit Fischer nicht unterwegs, um zu schreiben. Am Welttag des Buches will der Bad Nauheimer Autor mit seiner Lust am Lesen und am Schreiben anstecken.

 

Noch mehr Gäste als erhofft haben den Weg in die Buchhandlung Rühs gefunden - trotz Bilderbuchwetters und Champions League. Stapelweise werden Stühle von Zobels Gitarrenschule hinüber in die Buchhandlung getragen, nachdem alle Sitzgelegenheiten bereits belegt sind. Die Ladentür bleibt den ganzen Abend offen. Die dritte Lesereise mit Gerrit Fischer führt mehr oder weniger nach Italien.

 

Der Autor strahlt, als er hinter seinen Lesetresen tritt und, wie beim Cappuccino auf einer belebten Piazza, zu plaudern beginnt: von Fußball-Kolumnen aus seiner Zeit als Kommentator des Eintracht-Fanclubs, von seinem Zugang zum Autoren-Forum im Internet, von seinen ersten beiden italienischen Reise-Romanen und von seinen jüngsten Kurzgeschichten. Die amüsanten Geschichten mitten aus dem Leben des reiselustigen Autors mit dem "Adler im Herz" sind es auch, die diesmal sein Publikum begeistern.

 

Nachdem Teil drei zu den bereits vorgestellten Romanen "Adria-Express" und "Coccobello" noch nicht fertig ist, greift Fischer tief ins Netz seiner seit Jahren neben dem Beruf gepflegten Erzählkunst. In Anspielung auf seine Fußballleidenschaft (und aufs verpassste Champions-League-Spiel) fischt der beliebte Lokalmatador an diesem Abend in Bad Nauheim den "Sitzplatzbetrug" aus seinem literarischen Fundus. Die wahre Geschichte um drei Freunde, die sich im alten Frankfurter Waldstadion vermeintlich einen vor Regen geschützten Sitzplatz ergaunern, habe er kurz vor dem Sommermärchen im WM-Jahr 2006 geschrieben, erzählt Fischer.

 

In seinen Plaudereien fängt er wie nebeibei die Stimmung jenes Märchensommers ein - und schließt den Kreis mit einer niedergeschriebenen Begebenheit, die er just erlebte, als die saudi-arabische Fußball-Nationalmannschaft in Bad Nauheim "zu Gast bei Freunden" war. Die Zuhörer der Buchhandlung Rühs sind die ersten, denen Fischer berichtet, was sich damals am Bad Nauheimer Waldsportplatz und dem Hotel Dolce zuträgt, wie er unverhofft Assistent für einen palästinensischen Sportreporter wird und Stürmerstar Sami al-Dschabir trifft. "So einen Tag kann nur das Leben schreiben", stellt der Autor lachend fest.

 

Obschon Kurzgeschichten eigentlich nicht so sein Ding seien, habe er sich auf weitere derartige Schreibabenteuer eingelassen, verrät Fischer. "MeErkenntnis" heißt seine heiter-tiefgründige Geschichte um den Workaholic Frank von Kronenburg, dem dessen in Italien lebender Onkel eine schicksalhafte Erfahrung vermacht: Das Leben kann auch schön sein! In verteilten Rollen setzt Fischer seine Fiktionen derart spannend in Szene, dass die Zuhörer auch dann noch an seinen Lippen kleben, als sich Schlüsselszenen in der nächsten Geschichte wiederholen - allerdings im erstaunlichen Perspektivenwechsel.

 

"Meerwert" nennt Fischer diese seine jüngste Kurzgeschichte. Auch sie spielt in Italien. Wie bereits seine Romane sind auch Fischers Geschichten dazu angetan, jene Leichtigkeit des Seins in den deutschen Alltag zu retten, die man sonst womöglich aufs Reisen beschränkte. Selbst der Leseabend ist getragen von der wundersam sonnigen Stimmung. Dazu gehört ein Experiment, das Fischer mit seinem "Coccobello" startet: Kurzerhand schickt er das Buch auf Reisen, indem er es einer Zuhörerin anvertraut, die es, nachdem sie es gelesen hat, wiederum "frei lassen" wird - genau so, wie es über eine Million Menschen bereits mit über zehn Millionen Büchern schon getan und auf der Internet-Plattform www.bookcrossing.com dokumentiert haben. Ihr Motto: "Gib Deinen Lieblingsbüchern ein neues Leben statt sie im Regal Staub ansetzen zu lassen".

 

Am 2. Oktober wird Gerrit Fischer in der Buchhandlung Rühs den, wie er versichert, einfachen und kostenlosen "Weg zum eigenen Buch" erläutern.

Wetterauer Zeitung

13. November 2013

Vorlesetag - Lesetipps

 

Zum zehnten bundesweiten Vorlesetag am kommenden Freitag kommt der Autor Gerrit Fischer in die Stadtbücherei. Der Bad Nauheimer Schriftsteller will zwischen 15 und 18 Uhr einige Bücher vorstellen und verschiedene Passagen daraus vorlesen. 

 

"Es ist keine klassische Lesung, wie man sie kennt. Vielmehr möchte Gerrit Fischer mit den Besuchern der Stadtbücherei ins Gespräch kommen, Lesetipps geben und einige Stellen aus seinen Lieblingsromanen lesen", verspricht Roswitha Henke, Leiterin der Stadtbücherei.

 

Zu den Büchern, die der Autor den Besuchern präsentieren will, gehören auch seine eigenen Werke "Adria-Express" und "Coccobello", die die Abenteuer einer Reise durch den Süden erzählen.

Wetterauer Zeitung

16. März 2013

Mit dem Bus durch Italien

 

Bad Nauheimer Gerrit Fischer stellt das zweite Werk seienr Trilogie vor

 

Mehr als 40 Zuhörer waren in die Buchhandlung von Kirsten Rühs zur Lesung Gerrit Fischers aus dessen neuen Roman "Coccobello" gekommen. Langeweile stellte sich beim Publikum ganz sicher nicht ein, denn anders als viele Vortragende las Gerrit Fischer ausdrucksstark, mit beachtlichem schauspielerischem Talent. Der seit 1997 in Bad Nauheim lebende Autor stellte mit "Coccobello" den zweiten Teil einer Trilogie um den in Italien lebenden Deutschen Tim vor.

 

Es ist eine oftmals witzige Lektüre mit spritzigen Dialogen, ein leichtes Buch, nicht nur für Sommer und Urlaub. Gerrit Fischer unterbrach die Lesung durch eine Diaschau. Die sehr schönen Fotografien zeigten Handlungsorte des Buches und machten nicht nur eingeschworenen Italienliebhabern Lust auf eine Reise in den Süden. Idyllische Dörfer der Cinque Terre waren ebenso zu sehen wie blaue Boote, blumengeschmückte Häuser, eine friedlich in einem Pizzakarton schlummernde graue Katze, Ansichten von Siena und Pienza, die weiten Landschaften des Val d'Orcia und Ansichten vom Gardasee.

 

Das Wiedersehen mit seiner großen Liebe verändert das beschauliche leben des nicht mehr ganz jungen Protagonisten Tim. Nach einigen unbeschwerten Wochen gehen nicht nur die Ersparnisse zu Ende, sondern die vernünftige Lara veranlasst Tim, über eine feste Anstellung und die Rückkehr nach Deutschland nachzudenken. Es ist verständlich, dass der mit seinem Leben ganz zufriedene Tim davon nicht begeistert ist, wohnt er doch in einem zauberhaften Dorf der Cinque Terre in einer kleinen Wohnung mit großer Terrasse und Blick auf das meist blaue Meer. Tim ringt sich jedoch zu der Entscheidung durch, Italien zu verlassen. Um dessen Abschied ein wenig freundlicher zu gestalten, beschließen Tim und Lara, eine Reise durch die Toskana zu unternehmen, ehe sie nach Deutschland aufbrechen. Hier tritt "Coccobello" auf den Plan - ein bunt bemalter VW-Bus. Rost bedeutet für Giacomo, Coccobellos stolzen Besitzer, "das Vermächtnis einer vergangenen Zeit", nicht etwa ein Kaufhindernis, durch die Malereien wurde der VW-Bus "nicht beschmier", sondern "individualisiert" und außerdem ist "halb Italien hinter diesem Wagen her". Giacomo, der Tim schließlich das Auto für mehr als 3000,- Euro überlässt, behauptet ehrlichen Herzens: "Ja, ich bin ein Wohltäter. Der Wagen ist ein Geschenk von mir."

 

Auf einer der ersten Stationen der Reise kassiert Tim blaue Flecke, denn er veralbert die gutgläubige und des Italienischen nicht mächtige Lara mti der kühnen Behauptung, dass die Hügel bei Forte dei Marmi in ehrenamtlicher Arbeit mit Puderzucker bedeckt würden, wegen des Tourismus und zu Ehren der Madonna del Zucchero. Erst einige Zeit später ist von Marmorsteinbrüchen die Rede. 

 

Vermeintliche Hinterlassenschaften eines Chihuahuas, Konfrontationen deutscher Touristen mit der - gar nicht so charmanten - italienischen Obrigkeit, eine gelungene Feier in freier Natur, eine Begegnung mit einem Wildschwein und die sehr viel folgenreichere mit Siggi, der Möwe: Gerrit Fischers geschickte Auswahl der Kapitel sorgte für Abwechslung, Unterhaltung und ein bisschen Wehmut. 

 

Natürlich weckten Sätze wie "Ich bin über Ihr komisches Ö informiert. Meine Tochter hat Deutsch studiert" bei vielen Zuhörern den Wunsch, das Buch zu erwerben, es vom Autor signieren zu lassen. Diesen Wunsch erfüllte Gerrit Fischer nach der mit viel Beifall bedachten Lesung gerne.

Wetterauer Wochen-Bote

06. März 2013

Gerrit Fischer liest in Bad Nauheim

 

Literarische Sonnenstrahlen

 

"So langsam reicht es mit dem Schnee und der Kälte", findet bestimmt nicht nur Gerrit Fischer. Und weil in heimischen Gefilden an Sonnenschein derzeit nicht mal zu denken ist, lädt der Bad Nauheimer Autor Gerrit Fischer interessierte Gäste ein, wenigstens den Protagonisten seines neuen Romans "Coccobello" in die Sonne Italien zu begleiten.

 

Diese können sich am Freitag, 8. März, ab 19 Uhr in der Buchhandlung Rühs, Karlstraße 17a, auf einen unterhaltsamen Italien-Abend bei freiem Eintritt freuen. Fischer möchte seine Gäste mit Passagen aus seinem neuen Toskana-Roman sowie ein paar Anekdoten aus Italien und einigen Bildern unterhalten. Außerdem, so verspricht der Autor, wartet auf die Gäste eine kleine Überraschung.

 

Auch in Gerrit Fischers zweitem Roman geht es um die Freiheit des Reisens, die südländische Atmosphäre Italiens und den nicht immer einfachen Weg, sein Glück und seinen Platz im Leben zu finden.

 

Ausführliche Informationen zum Autor und zum Roman selbst finden Interessierte im Internet unter www.gerritfischer.de

Wetterauer Zeitung

06. März 2013

Wetterauer Zeitung, 06. März 2013
Wetterauer Zeitung, 06. März 2013

Nauheimer Autor liest vor

 

Auf eine Reise in die Toskana begibt sich der Nauheimer Schriftsteller Gerrit Fischer am Freitag, 8. März. In der Buchhandlung Rühs stellt er seinen Roman "Coccobello" vor. Die Lesung beginnt um 19.00 Uhr.

HNA

02. Juli 2012

HNA, 02. Juli 2012
HNA, 02. Juli 2012

Schwälmer Gerrit Fischer stellte im Specht seinen neuen Reiseroman „Coccobello“ vor

 

Italien für Fortgeschrittene


    • Treysa. Er ist gebürtiger Schwalmstädter, Jahrgang 1974. Am Freitag las der Autor im „Specht“ in Treysa aus seinem neuen Roman „Coccobello“, präsentiert vom Buchladen Hexenturm.

Dass „Coccobello“ in Italien spielt, ließ schon die Dekoration der Gaststätte mit italienischen Flaggen erahnen. Italienische Musik lief, es gab Prosecco, und eine Powerpoint-Präsentation mit Bildern der Schauplätze aus dem Roman halfen auch dabei, sich in das Land wo die Zitronen blühen zu versetzen.

 

Unterwegs im VW-Bus

„Coccobello“ ist als Folgeroman des ersten Werks von Gerrit Fischer, „Adria-Express“, angelegt. Deshalb fasste Fischer diesen zusammen, um einen besseren Einstieg zu ermöglichen. In „Coccobello“ geht es um die Reise in einem alten VW-Bus nicht nur durch die Toskana.

 

Fischers Abend bot dann beste Unterhaltung, das Publikum lachte viel und amüsierte sich ausgezeichnet, zumal der Autor zwischendurch Witze und Geschichten erzählte – sehr zur Erheiterung der Zuhörer. Auch die gebotenen Klischees über Deutsche und Italiener trugen zur guten Stimmung bei. Trotzdem machte Fischer klar, dass er auch zum Nachdenken anregen will.

 

Der Erzähler ist übrigens ein Selfmademan, alles an seinen Büchern erledigt er selbst, etwa auch die Buchcover.

 

Jetzt sitzt der ehemalige Schwälmer, der heute in Bad Nauheim zu Hause ist, an seinem nächsten Buch, verriet er im Gespräch mit der HNA. Es wird wieder ein Reiseroman, aber Details mochte er noch nicht verraten.

 

Einige Episoden aus seinen Romanen seien wirklich so passiert, manches habe er verändert und wieder anderes sei völlig fiktiv. Dazu dient Fischer seine Beobachtung. „Ich schreibe und lese gerne. Jedoch ist das Schreiben noch intensiver, da man noch mehr in die Geschichte eintaucht“, sagte er.

 

Nach Roman Nummer drei möchte Gerrit Fischer dann eine Pause einlegen, um selber zu lesen, während sein Publikum sicher auf mehr wartet. (bf)

www.gerritfischer.de

 

• Coccobello, 232 Seiten, 12,90 Euro, auch im örtlichen Buchhandel

Von Johanna Daher

 

HNA

26. Juni 2012

Auf Tour im Süden Italiens

 

Gebürtiger Schwalmstädter stellt seinen zweiten Roman vor

 

Der Treysaer Buchladen Hexenturm präsentiert: Am Freitag, 29. Juni, stellt Gerrit Fischer ab 18.30 Uhr im Gasthaus Specht in der Steingasse seinen neuen Toskana-Roman "Coccobello" vor. Der in Schwalmstadt geborene Autor, der mittlerweile in Bad Nauheim lebt, veröffentlichte 2010 mit "Adria-Express" seinen Debütroman. 

 

Auch in Fischers zweitem Roman geht es um die Freiheit des Reisens, die südländische Atmosphäre Italiens und den nicht immer einfachen Weg, sein Glück und seinen Platz im Leben zu finden. Dieses Mal steht ein alter VW-Bus im Mittelpunkt des Geschehens, mit dem der Protagonist Tim eine amüsante und abenteuerliche Reise nicht nur durch die Toskana unternimmt.

 

Untermalt wird die Lesung von Bildern von den Schauplätzen des Romans. Karten gibt es im Vorverkauf im Buchladen Hexenturm in Treysa und an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt fünf Euro, inklusive Getränk.

Schwälmer Bote

20. Juni 2012

Reise in den Süden

 

Romanvorstellung im Hexenturm

 

Der Buchladen Hexenturm veranstaltet am Freitag, 29. Juni, eine Buchvorstellung. Dieses Mal wird der neue Roman Coccobello von Autor Gerrit Fischer im Mittelpunkt stehen. Auch in Fischers zweitem Roman geht es um die Freiheit des Reisens, die sündländische Atmosphäre Italiens und den nicht immer einfachen Weg, sein Glück und seinen Platz im Leben zu finden. 

 

Ab 18.30 Uhr wird er sein Buch im Gasthaus Specht vorstellen. Karten gibt es im Vorverkauf im Buchladen Hexenturm in Treysa und an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt 5,- Euro.

 

 

Mittelhessische Anzeigenzeitung

20. Juni 2012

Gerrit Fischer stellt neuen Roman vor

 

Der Buchladen "Hexenturm" in Treysa veranstaltet am Freitag, 29. Juni, eine Buchvorstellung mit dem Autor Gerrit Fischer. Beginn ist um 18.30 Uhr im Gasthaus "Specht" in Treysa, Steingasse 9.

 

Der in Schwalmstadt geborene Autor, der mittlerweile in Bad Nauheim lebt, stellt in Treysa erstmals seinen neuen Toskana-Roman "Coccobello" vor, heißt es in einer Pressemitteilung. 

 

Karten gibt es im Vorverkauf im Buchladen "Hexenturm" und an der Abendkasse. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Weitere Informationen zum Autor und den Romanen gibt es unter www.gerritfischer.de

Wetterauer Zeitung

01. Juni 2012

Gerrit Fischer, Autor aus Bad Nauheim, weiß das Publikum zu unterhalten.
Gerrit Fischer, Autor aus Bad Nauheim, weiß das Publikum zu unterhalten.

Italien-Flair, "Dolci" und Tennissocken

 

Kurzweilig: Autor Gerrit Fischer stellt ersten Roman "Adria-Express" in der Buchhandlung Rühs vor

 

"Seit 1997 lebe ich in Bad Nauheim, geboren bin ich aber in Schwalmstadt. Hessisch-Sibirien - aber wir haben dort Strom", stellt sich Gerrit Fischer dem Publikum in der Buchhandlung Rühs vor. Die Richtung ist also klar - es wird amüsant bei der Lesung aus dem Roman "Adria-Express".

 

Wie der Autor erzählt, verfasste er früher Fußball-Kolumnen. "Ich hatte schon immer den Wunsch, ein Buch zu schreiben. Mit Adria-Express gelang mir das." Es geht um den 18-jährigen Tim aus Hannover. Er hat Probleme mit der Schule und der Liebe, kommt nicht so gut mit seinem Vater aus. Als sein Freund bei einem Verkehrsunfall umkommt, packt der junge Mann seine Tasche. Er beschließt, per Interrail mit dem Zug durch Europa zu reisen. Das Ganze spielt 1996, Fischer beginnt seine Lesung im dritten Kapitel. Tim ist gerade auf dem Bahnhof. Gemeinsam mit seinen neuen Reisebekanntschaften legt er als Ziel Italien fest. 

 

"Ich reiste früher selber mit dem Zug und habe viel erlebt", schildert der Autor, wie er auf die Idee kam. Die Art des Reisens sei anders geworden. "Heute gibt es Billigflieger und Schnellzüge, nur noch wenig Nachtzugverbindungen." Das sei schade. "Da kommt schon etwas Wehmut auf." Fischer erzählt viel zwischendurch, verteilt italienische Pralinen, weil auch Tim sie verzehrt. Unterhaltsam gemacht, das Auditorium lauscht gespannt: Welche heiteren Dinge der Protagonist erlebt, beispielsweise mit deutschen Klischee-Touristen, die in Tennissocken und Sandalen die Heimat blamieren. 

 

Aber auch Gedankenvolles ist Inhalt, etwa als Tim am Strand über den Papa sinniert. Leicht, anschaulich, kurze Kapitel: "Adria-Express" dürfte eine gute Reiselektüre sein, speziell für Italien-Freunde. Das Buch entstand während der Zeit der Landesgartenschau. Oft saß Fischer beim Schreiben auf dem Holzdeck am Kurpark. "Immer, wenn ich Lust hatte: mal vier Wochen gar nicht - dann lief es wieder so gut, dass den ganzen Tag schrieb."

 

Viel Spaß machte auch die Recherche: "Alles musste stimmen." Beispiel: Er besorgte das italienische Kursbuch von 1996, um korrekte Zugverbindungen anzugeben. Als Autor schreibe man für den Leser, aber auch für sich selber, konstatiert er. Er könne das Schreiben nur empfehlen, es sei eine spannende Sache. Die Geschichte habe zwar vorher festgestanden, während des Schreibprozesses beginne die Handlung aber zu leben: "Die Charaktere erschaffen sich von selbst." Zu "Adria-Express" bekam er viel positive Resonanz, weshalb er bereits ein zweites Buch über Tim und Italien schrieb. "Coccobello", es erscheint im Juli.

Onlinemagazin Geisterspiegel

www.geisterspiegel.de vom 23. April 2012

Am Samstag, den 21. April, lud das Lesecafé Wiesbaden zu seiner regelmäßigen, monatlichen Leseveranstaltung und dazu dieses Mal die Autorin Sofie Capasso wie auch den Autor Gerrit Fischer.Gerrit sorgte für das passende Entrée und stimmte die zahlreich erschienenen Gäste auf den zu erwartenden, maritimen Lesegenuss ein.

 


Den Anfang machte Sofie Capasso, die erstmalig aus ihrem dritten Buch Ozeanaugen vor Publikum las. Nach zwei Kinderbüchern schrieb sie mit Ozeanaugen nunmehr eine Fantasy-Liebesgeschichte, überwiegend erzählt aus Sicht der 16jährigen Schülerin Luna, die nach dem tragischen Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter und ihren 5jährigen Zwillingsbrüdern von Frankfurt an die Nordsee in die nordfriesische Gemeinde Sankt Peter-Ording zieht. An der dortigen Schule lernt sie den französischen Austauschschüler Nikanor kennen, der sie vom ersten Augenblick an fasziniert. Luna verliebt sich in Nikanor und versucht, sein Geheimnis zu ergründen.


Ihre Lesung begann Sofie direkt mit dem 1. Kapitel ihres Romans, wir erfuhren von Lunas erstem Schultag, ihren Sorgen und ihrem seelischen Schmerz. Die Fantasy-Elemente sparte die Autorin bei ihrer Lesung noch aus, um die Neugier der Zuhörer auf den Roman zu schüren.

 

Sofie Capasso, selbst Mutter dreier Kinder, richtet sich mit ihrem Buch an ein eher jugendliches Publikum von 12 Jahren und älter und natürlich an alle junggebliebenen und an dieser zarten Romanze mit phantastischem Einschlag interessierten Leser.

 


Nach Sofies Part kam Gerrit Fischer im wahrsten Sinne des Wortes zum Zuge, geht es in seinem Debüt-Roman Adria-Express doch um den 18jährigen Tim, der aus seinem Alltag ausbricht, sich in den nächstbesten Zug setzt, am Münchner Hauptbahnhof strandet und sich dort einer Gruppe »Backpacker« anschließt, die per Interrail-Ticket durch den europäischen Süden, konkret durch Italien, reisen.


Als Icherzähler lässt Gerrit seinen Protagonisten Tim von seinen Abenteuern berichten, von überfüllten Zügen, abgefahrenen Strandpartys, neuen Freunden, von italienischer Gastfreundschaft, Venedig, der Toskana und eben dem titelgebenden Adriatischen Meer.
Gerrit schickt seine Hauptfigur auch auf eine Entdeckungsreise ins eigene Ich und lässt ihn über das Leben an sich wie auch die Endlichkeit des Seins reflektieren und philosophieren. So wechseln sich humorvolle Passagen mit ernsteren und nachdenklichen ab. Bei seinem Vortrag gelang es Gerrit exzellent, gerade die heiteren Seiten seines Buches, auf die er bei seiner Lesung in Wiesbaden auch einen Schwerpunkt gesetzt hat, mit Leben zu füllen und sich als Entertainer zu profilieren, dem man gerne zuhört und mit dem man lacht.


Den besonderen Reiz von Adria-Express macht sicherlich auch die Mischung von Fakten und Fiktion, von tatsächlich Erlebtem wie auch Erfundenem aus. Die Grenzen sind fließend und der jeweilige Zuhörer mag für sich selbst entscheiden, was er bereit ist, dem Autor zu glauben und was möglicherweise doch nur dessen Phantasie entsprungen ist. 


Wie Gerrit betont, betreibt er gerne eine genaue Recherche, war an fast allen beschriebenen Locations persönlich und hat z. B. Antquariate aufgesucht, um die korrekten Bahnfahrpläne bzw. Zugverbindungen des Jahres 1996, des Handlungsjahres, exakt wiedergeben zu können.
Aufgrund der positiven Resonanz hat Gerrit Fischer beschlossen, seinem Erstlingswerk ein zweites Buch folgen zu lassen, welches Tim und den Leser u.a. nach Siena führen wird und das bereits im Juni das Licht der Öffentlichkeit erblicken soll. Der eigentlich als nächstes Projekt geplante Mystery-Roman muss dementsprechend erst einmal zurückstehen.

 

Vor allem durch Gerrits humorvolle, aber ohne dabei in Plattheiten abzurutschende, Performance, der seinen Roman auch gut zu promoten weiß, erlebten die Gäste des Wiesbadener Lesecafés einen sehr unterhaltsamen, fast dreistündigen Abend, der eine zuvor nicht erahnte literarische Bandbreite aufwies, eben von den ruhigen und eher zarten Tönen der Sofie Capasso bis hin zum vergnüglichen Reisebericht und Entwicklungsroman des Gerrit Fischer.


Beide Autoren veröffentlichen ihre Bücher übrigens per Print On Demand-Verfahren.

Weitere Informationen zu den Autoren unter

Veröffentlichung der Image-Fotos mit freundlicher Genehmigung der Autoren.

Copyright © 2012 by Stefan Bellack

 

Bericht vom Lesecafé Wiesbaden

http://www.lesecafe-wiesbaden.de.vu/ vom 21. April 2012

Das Lesecafé im April 2012 stand ganz im Zeichen des Meeres. Zu Gast waren dieses Mal Sofie Capasso, die aus ihrem ersten Jugendroman "Ozeanaugen" las und Gerrit Fischer, der einige Passagen aus seinem Debüt "Adria-Express" zum Besten gab.

 

Nach einer kurzen Einführung seitens Gerrit Fischer, las Sofie Capasso den Anfang ihres Buches und stellte die Heldin Luna vor, die nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter und ihren Brüdern an die Nordsee gezogen ist. Dort begegnet sie dem geheimnisvollen Nikanor, zu dem sie sich stark hingezogen fühlt.

 

Anschließend unterhielt Gerrit Fischer die Zuhörer mit einer witzigen und sehr mitreißenden Lesung. Es gelang ihm, die Sommersonne in die Coffeebar zu zaubern, so dass man problemfrei die Höhen und Tiefen von Tim nachvollziehen kann, der nach dem Tod eines Freundes mit einer Gruppe Reisender Richtung Adria aufbricht und den turbulentesten und witzigsten Trip seines Lebens erlebt.

 

Nach einer Pause lasen beide Autoren noch einmal, was erneut sehr spannend und lustig war. Zum Schluss verlosten die beiden sogar Bücher unter den Besuchern, was eine sehr schöne und nette Geste war.

 

Insgesamt war das Lesecafé "Mehr vom Meer" eine rundum gelungene und schöne Veranstaltung. Mit 17 Besuchern war das Café erneut bis auf den letzten Platz besetzt und dank der Autoren wurde es zu einer kurzweiligen, spannenden und witzigen Lesung.


Magazin Fingerprint

Ausgabe Frühjahr 2012

Zum Lesen bitte auf die Fotos klicken!

 

Am 19. Januar fand beim Verlagsdienstleister BOD in Norderstedt bei Hamburg ein Interview zum Thema E-Books statt. Veröffentlicht wurde der Bericht anlässlich der Leipziger Buchmesse im Magazin Fingerprint.



Wetterauer Zeitung

19. November 2011

Wetterauer Zeitung, 19.11.11
Wetterauer Zeitung, 19.11.11

Über Reisen in Nachtzügen und durch Alaska

 

Christel Haas und Gerrit Fischer stellen im Haus der Begegnung unter dem Titel "Unterwegs" ihre Romane vor

 

Was verbinden Leser mit Alaska, Las Vegas und Italien? Die Sehnsucht nach der Ferne, die Lust am Reisen, das Entdecken fremder Landschaften und Kulturen. Dass Berichte und Geschichten darüber keine trockene Angelegenheit sein müssen, sondern unterhaltsame Lektüre, beweisen die beiden Autoren Christel Haas und Gerrit Fischer. Das Duo bestritt die aktuelle Lesung der Reihe "Hörrausch" im Haus der Begegnung. Die beiden vorgestellten Bücher erfüllten das Motto der Veranstaltung "Unterwegs" in jeder Beziehung.

 

Die Vilbelerin Haas las aus ihrem Erstlingswerk "Grizzly vs. Teddybär" sowie ihrem zweiten Buch "Die Kuh macht mich berühmt" vor. Zur Einstimmung stellte sie Wissenswertes über Land und Leute vor. Alaska ist mit 1,7 Millionen Quadratkilometern viermal so groß wie Deutschland, darin leben 710.000 Menschen, gerade einmal so viele wie in Frankfurt.

 

Grizzlys sind ihre Lieblingstiere

 

Haas besuchte im Herbst 1997 den größten Bundesstaat der USA. "Alaska ist Natur pur", schwärmt sie. Die Begegnung mit Bären, ihren Lieblingstieren, im Katmai National Park, gehörte zu den Höhepunkten ihrer Reise. In ihrem Buch kombinierte Haas ihre Leidenschaft fürs Reisen mit ihrer großen Liebe zu Bären in natura sowie in Plüsch. Fasziniert schildert die 54-jährige wie sie auf ihrer Reise durch Alaska Walen, Karibus, Huskys und Bären begegnet. Später las die Autorin noch aus ihrem zweiten Buch "Die Kuh macht mich berühmt", ihre Erlebnisse mit einarmigen Banditen, sogenannten Slot-Machines, in Casinos in Las Vegas vor. Derzeit schreibt sie an einem neuen Buch. Darin schildert sie ihre Erlebnisse auf einer Marokkoreise.

 

Reiseerlebnisse mit Fantasie vermischte der gebürtige Schwalmstädter Gerrit Fischer, der seit 1997 in Bad Nauheim wohnt, in seinem 2010 erschienen Buch "Adria-Express". Darin schildert der 36-jährige Autor ziemlich amüsant die Reise und Selbstfindung des 18-jährigen Tim. Alle Orte, die Fischer in seinem Roman beschreibt, hat er selbst besucht. Auch die Züge, mit denen Protagonist Tim unterwegs ist, sind authentisch.

 

Sein Ich-Erzähler verlässt im Juni 1996 mit all seinen Ersparnissen das verregnete Hannover im ICE Richtung München. Tim kommt mit dem Erwartungsdruck seiner Familie nicht mehr zurecht, hat schulische Probleme und Liebeskummer. Am Münchner Hauptbahnhof lernter die Berliner Ische und Keks sowie die beiden Kölnerinnen Lara und Ina kennen. Tim schließt sich dem Quartett an. Im Nachtzug, dem "Adria-Express", fahren sie in den sonnigen Süden nach Venedig. 

 

Die Lagunenstadt ist Ausgangspunkt einer spannenden Reise durch Italien. Dort erleben die jungen Leute viele Abenteuer. Tim lernt ein ihm fremdes Land kennen, findet heraus, was er vom Leben erwartet und was ihm wirklich wichtig ist. Und trifft die Entscheidung, wie seine Zukunft aussehen soll. "Mein Buch ist eine Hommage an die Freiheit des Reisens mit dem Zug. Heute haben Billigflüge und schnelle Neubaustrecken das Reisen in den legendären Nachtzügen fast komplett abgelöst", bedauert Fischer.

 

Gerrit Fischer schreibt derzeit an seinem zweiten Roman, der im Frühjahr 2012 erscheinen soll und den Titel "Coco-Bello" trägt. Darin schildert er die Erlebnisse einer Reise in einem alten VW-Bus.

Frankfurter Neue Presse

10. November 2011

Frankfurter Neue Presse, 10.11.11
Frankfurter Neue Presse, 10.11.11

Hörrausch im Haus der Begegnung

 

Berauscht von den Besucherzahlen der letzten Lesung mit Frank M. Lindner, der aus seinem Kriminalroman "Missing Cargo" gelesen hat, rauscht der "Hörrausch" weiter am Mittwoch, 16. November, um 20 Uhr mit einer Doppellesung unter dem Motto "Unterwegs". 

 

Begleiten kann man die beiden Wetterauer Autoren Christel K. Haas und Gerrit Fischer per Bahn, Auto, Bus, Jeep oder Wasserflugzeug nach Marokko, Italien, USA, zur Arbeit oder auf das Matterhorn.

 

Gerrit Fischer inspirierte die Liebe zum Reisen mit der Bahn quer durch Italien zu seinem Debütroman "Adria-Express", einem unterhaltsamen, amüsanten und manchmal nachdenklichen Buch über die Träume und Realitäten des Lebens. Christel K. Haas wiederum schildert in ihrem Buch "Grizzly versus Teddybär" eine Reise durch Alaska, die Begegnung mit Walen, Karibus, Huskys und Bären, aufgelockert durch Erlebnisse ihres Teddys. Ihr Buch "Die Kuh macht mich berühmt" beinhaltet Reise- und andere Geschichten.

 

Die Lesereihe "Hörrausch" wird am Mittwoch, 7. Dezember, um 20 Uhr von den Bad Vilbeler Brüdern René und Dennis DiRienzo fortgesetzt, die eine Lesung mit Live-Musik vom Märchen Rumpelstilzchen geben werden.

Wetterauer Zeitung

07. Juni 2011

Wetterauer Zeitung, 07.06.2011
Wetterauer Zeitung, 07.06.2011

Einfach alles stehen und liegen lassen

 

Der Badestädter Gerrit Fischer stellt mit dem Roman "Adria-Express" sein Erstlingswerk vor

 

Wer hat noch nicht davon geträumt? Alles einfach stehen und liegen zu lassen und aus seinem Alltag auszubrechen, sich in den nächsten Zug zu setzen und in Richtung Süden zu fahren. Der 18jährige Tim macht es wahr. Sein Leben ist nicht wirklich gut gelaufen in den letzten Monaten. Er packt seine Tasche und lässt seinen Alltag hinter sich. Er lernt interessante junge Menschen kennen, die auf dem Weg nach Italien sind. Und schon bald sitzt er im Adria-Express, der ihn in eine Welt bringt, die ihm bisher verborgen geblieben ist. Er lernt die anderen Seiten des Lebens kennen, mit all seinen Abenteuern und Bekanntschaften, mit seinen traurigen und heiteren Momenten. Tim fängt an darüber nachzudenken, wie seine Zukunft aussehen soll. Und irgendwann wird ihm klar, was ihm wirklich wichtig im Leben ist.

 

Es ist der Debütroman des 36-jährigen Autors Gerrit Fischer, der in Schwalmstadt geboren wurde und seit 1997 in Bad Nauheim wohnt. In die Wetterau hat es ihn verschlagen, als er beruflich nach Frankfurt versetzt wurde. "Ich habe eine schöne Kleinstadt in der Nähe von Frankfurt gesucht, in der genug los ist, wo die Natur aber nah ist, und in der man sich richtig wohlfühlen kann. Mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, woanders als in der Wetterau zu wohnen", ist Gerrit Fischer von seiner Wahlheimat begeistert.

 

Mit der Veröffentlichung seines Erstlingsromans "Adria-Express" hat Gerrit Fischer bislang eine tolle Resonanz erzielt. "Offenbar gefällt es den Lesern. Einer der Leser hat bei der Lektüre des Adria-Express so eine Lust auf das Bahnfahren bekommen, dass er spontan einen Mehrtagestrip mit dem Nachtzug durch Europa gebucht hat. So etwas freut mich natürlich sehr", sagt Gerrit Fischer.

 

Der Autor hat ein gutes Jahr für das Schreiben des Romans benötigt: "Ich habe mit meinem Netbook an den unterschiedlichsten Orten gearbeitet. Vor allem im Sommer war es toll, zum Beispiel am Brunnen am Alice-Platz oder auf der Landesgartenschau zu schreiben. Gerade am Steg am Großen Teich war oft genau die richtige Sommer- und Urlaubsstimmung, um sich in den Roman hineinzudenken."

 

"Adria-Express" ist erschienen bei BOD - Books on Demand GmbH, Norderstedt, und erhältlich im Buchhandel unter der ISBN 978-3-8423-2997-3 für 12,90 Euro (228 Seiten).

 



MAZ, Mittelhessische Anzeigen Zeitung

04. Mai 2011

MAZ, Mittelhessische Anzeigen Zeitung vom 04.05.2011
MAZ, Mittelhessische Anzeigen Zeitung vom 04.05.2011

Mit dem "Adria-Express" in den Sommer starten

 

Gerrit Fischer stellt seinen ersten Roman vor

 

Schwalmstadt (bw). Eine unterhaltsame und amüsante Sommerlektüre ist Gerrit Fischer mit seinem literarischen Debüt "Adria-Express" gelungen. Das Buch macht Lust auf Urlaub und Reisen oder bietet sich als "Kurzurlaub für diejenigen an, die zurzeit nicht zum Verreisen kommen".

 

Der 18-jährige Protagonist Tim kommt mit seinem Leben nicht mehr zurecht und bricht aus seinem Alltag aus. Er setzt sich in den nächstbesten Zug und lässt sich ohne Ziel treiben. Schon bald lernt er eine Gruppe Backpacker kennen, die mit der Bahn den Süden Europas erkundet. Er schließt sich ihnen an und erlebt eine Welt, die ihm bisher verborgen geblieben ist: Viele interessante Bekanntschaften und spannende Abenteuer wechseln sich ab mit traurigen und heiteren Erlebnissen. Dabei wird ihm irgendwann klar, was ihm wirklich wichtig im Leben ist.

 

Der in Schwalmstadt geborene und aufgewachsene Autor lebt seit 1997 in Bad Nauheim und besucht noch regelmäßig die Schwalm. Der Roman Adria-Express ist erschienen bei BOD - Books on Demand GmbH, Norderstedt, und erhältlich im Buchhandel unter der ISBN 978-3-8423-2997-3 für 12,90 Euro.

 

Weitere Informationen unter www.adriaexpress.de

Magazin "Piste", Flensburg

Ausgabe Mai 2011

Buchempfehlung im Magazin "Piste"
Buchempfehlung im Magazin "Piste"

Gerrit Fischers Adria-Express macht Lust auf Urlaub und Reisen. Oder ist sogar ein "Kurzurlaub für alle, die derzeit nicht zum Verreisen kommen", wie vor kurzem in einer Rezension zu lesen war. Der 18jährige Protagonist Tim kommt mit seinem Leben nicht mehr zurecht und bricht aus seinem Alltag aus. Er setzt sich in den nächstbesten Zug und lässt sich ohne Ziel treiben. Schon bald lernt er eine Gruppe Backpacker kennen, die mit der Bahn den Süden Europas erkundet. Er schließt sich ihnen an und erlebt eine Welt, die ihm bisher verborgen geblieben ist, mit vielen interessanten Bekanntschaften, spannenden Abenteuern, traurigen und heiteren Erlebnissen. Irgendwann wird ihm klar, was ihm wirklich wichtig ist.

Vice-Magazin

21. März 2011

Die Menschen der Buchmesse

 

Weil er schon immer auch einmal ein Buch schreiben wollte, hat Gerrit Fischer ein Buch geschrieben. Nun aber, habe er "Blut geleckt". Ein zweiter Roman sei in Arbeit. "Die Branche interessiert mich. Ich bin auf der Messe, um Kontakte zu knüpfen. Ich will Autoren treffen und sehen, wie sie arbeiten."

 

Kompletter Artikel im Internet:

http://www.vice.com/de/read/die-menschen-der-buchmesse

HNA, Hessisch Niedersächsische Allgemeine

28. Dezember 2010

HNA, Hessisch Niedersächsische Allgemeine vom 28.12.10
HNA, Hessisch Niedersächsische Allgemeine vom 28.12.10

Ab mit dem Zug

 

Treysaer hat seinen ersten Roman geschrieben 

 

Von Sandra Rose

 

Treysa. Früher hat sich Gerrit Fischer in seiner Freizeit Fußball im Fernsehen angesehen. Heute sitzt der 36jährige nach Feierabend lieber vor seinem Laptop. Der gebürtige Treysaer, der seit einigen Jahren in Bad Nauheim lebt und in Frankfurt tätig ist, hat das Schreiben für sich entdeckt.

 

Gerade hat er über den Anbieter Books on Demand seinen ersten Roman veröffentlicht. Der Verlagsdienstleister bietet jungen Autoren die Möglichkeit, Bücher unabhängig von der Auflage zu publizieren, weil jedes Exemplar erst dann in Druck geht, wenn es geordert wird. Den Spaß am Formulieren und Fabulieren entdeckte Fischer über das Internet. "Bis 2005 habe ich regelmäßig Kolumnen für verschiedene Foren geschrieben", erzählt er.

 

Die Geschichte seiner Romanfigur beschäftigt den Treysaer seit zehn Jahren. Im November vergangenes Jahr hat Fischer die ersten Zeilen getippt. "Ich fand es reizvoll, das Buch quasi komplett selbst herzustellen. Also mich auch um den Satz und das Layout zu kümmern", sagt der Autor. Den Anfang beschreibt Fischer als schwierig: "Es war nicht angenehm, die Verzweifelung der Hauptfigur so plastisch zu schildern - das war etwas, was ich hinter mich bringen wollte."

 

Der Treysaer erzählt die Geschichte des 18-jährigen Tim, der aus dem Alltag ausbricht. Er setzt sich in den nächstbesten Zug und lässt sich treiben. Tim schließt sich einer Gruppe an und reist mit Rucksack und Bahn durch den Süden Italiens.

 

"Begegnungen und Bekanntschaften öffnen ihm eine völlig neue Welt und ihm wird klar, was im Leben wirklich wichtig ist", erläutert Fischer.

 

Den Autor und die Romanfigur eint die Liebe zum Reisen. Alle Orte, die Fischer im Buch beschreibt, hat er selbst besucht. Auch die Züge sind authentisch. Gerrit Fischer hat sich dafür extra ein Kursbuch der Bahn aus dem Jahr 1996 - in dem die Geschichte spielt - besorgt.

 

"Das Buch ist eine Hommage an die Freiheit des Reisens mit dem Zug - heute haben Billigflüge und schnelle Neubaustrecken das Reisen in den legendären Nachtzügen fast komplett abgelöst", erzählt der 36-Jährige. Immer wieder hat Fischer das Manuskript Testlesern gegeben. "Meine Freundin war dabei meine schärfste Kritikerin", sagt er.

 

Kaum hält Gerrit Fischer sein erstes Buch in Händen, denkt er schon ans nächste. Es soll ein Mystery-Thriller werden. "Nicht blutrünstig, aber spannend und mit viel Fantasie", verspricht der Treysaer.

 

Erhältlich ist das Buch beim Verlag Books on Demand, ISBN 978-3-8423-2997-3 und im Buchhandel. Der Roman kostet 12,90 Euro (www.adriaexpress.de)