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"Schreiburlaub" oder "Wie ein Roman entsteht" TEIL 1

Im Nacht-ICE von Frankfurt nach München entstehen schon die ersten Seiten
Im Nacht-ICE von Frankfurt nach München entstehen schon die ersten Seiten

Raus aus dem Alltag - rein in die Romanwelt!

 

Es kann schon recht anstrengend sein, ein nebenberuflicher Romanautor zu sein. Das reine Schreiben einer Geschichte ist nur ein Bruchteil der Arbeit, die hinter einem solchen Projekt steckt. Da ist die Vorbereitung, das Schreiben an sich, die Überarbeitung, aber auch die Vermarktung. Und nebenbei gilt es, die Kontakte zu Buchhandlungen, Verlagen, Autorenkollegen zu halten, die sozialen Netzwerke zu nutzen, die Homepage zu pflegen, Lesungen zu veranstalten und sich um die Werbung zu kümmern. Autoren arbeiten in all diesen Gebieten auf sehr unterschiedliche Weise. Das wurde mir beim Austausch mit anderen Autoren schnell deutlich. Und auch ich selbst habe meine Arbeitsweise umgestellt. Den "Adria-Express" habe ich noch ganz anders geschrieben als den "Coccobello". Man lernt einfach immer hinzu und optimiert die Arbeitsabläufe.

 

Bei mir ist es so, dass ich zunächst das Schreiben vorbereiten muss. Ich entwerfe einen Handlungsstrang, weiß also bereits wie die Geschichte ungefähr aussehen wird, bevor ich das erste Wort geschrieben habe. In meinem Autorenbuch skizziere ich die Hauptereignisse und die handelnden Personen. Ich schreibe Steckbriefe zu den Protagonisten, bzw. weite die vorhandenen aus, ich zeichne eine Zeitlinie mit Kalender, damit ich nicht durcheinander komme, was wann passieren wird.

 

Meine Romane haben mit dem Reisen zu tun. Entsprechend aufwändig ist auch die Recherchearbeit. Ich schreibe über Orte, an denen ich selbst schon war. Trotzdem reicht die Erinnerung allein nicht aus, vieles gilt es noch zu prüfen, bevor ich mit dem Schreiben beginne.

 

Für mich ist das Entwickeln des großen Ganzen gar nicht mal so ein Problem. Ich habe schnell eine genaue Vorstellung davon, wie es laufen soll. Wenn ich mit den Vorbeitungsarbeiten fertig bin, steht das "echte" Schreiben an und dann wird es recht spannend. War das bisherige doch eher eine handwerkliche Arbeit, ist nun die Kreativität gefragt. Die lässt sich nicht immer auf Knopfdruck aktivieren, vieles hängt von der Tagesform ab und wie fit man im Alltag noch für seine Schreiberei ist.

 

Zwischen der Vorbereitung und dem Schreiben habe ich dieses Mal eine viermonatige Pause eingelegt. Einfach, um mal zu entspannen, den Kopf frei zu bekommen für den wichtigen nächsten Roman. Denn es ist nicht irgendein Roman, der entsteht: Es ist der dritte und letzte Teil meiner Romanreihe um den Protagonisten Tim, der seinen Platz im Leben sucht und im Abschlussroman auch finden wird.

 

Der erste Roman "Adria-Express" ist sehr erfolgreich und belegt dank vieler sehr guter Rezensionen einen Spitzenplatz in der Rangliste der beliebtesten Romane meines Verlagsdienstleisters BOD. Mein zweites Buch "Coccobello" überraschte die Leser mit einem spektakulären Schluss. Und nun erwarte ich genau wie meine Leser einen unterhaltsamen Abschluss der Geschichte um den Aussteiger Tim. Und wieder soll es amüsant werden, aber dennoch auch nachdenklich und ergreifend. Realistisch muss die Geschichte sein. Die Leser sollen sich hineinfühlen können in die Romanwelt. Und das können sie nur, wenn auch der Autor sich ganz tief in seine Romanwelt hineinbegibt.

 

Damit ich mich voll auf das Schreiben konzentrieren kann, habe ich mich daher für zehn Tage ausgeklinkt und zu einem Schreiburlaub nach Italien begeben. Wie so etwas ganau aussieht und wie ich die Arbeit an meinem neuen Roman konkret gestalte, das verrate ich in TEIL 2 meines Blogeintrags.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Heiko Bergmann (Samstag, 19 Januar 2013 16:00)

    Hallo
    Ich lese gerade das du nebenberuflich Romanautor bist.
    Was machst du Hauptberuflich?? muss ja mega spannend sein bei den Ideen die du hast.

    Ein schönes Restwochenende wünsch ich dir