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Print on Demand - was ist das eigentlich?

BOD - die Books on Demand GmbH ist der Marktführer im Bereich Print on Demand
BOD - die Books on Demand GmbH ist der Marktführer im Bereich Print on Demand

„Wie hast du es denn bloß geschafft, einen Verlag zu finden?“, werde ich immer mal wieder gefragt. Die Antwort ist für viele überraschend: „Gar nicht!“ Ich habe keinen Verlag gefunden, denn ich habe mein Manuskript oder mein Exposé erst gar nicht irgendwo eingereicht. Mein Buch habe ich einfach so veröffentlicht.

 

„Und wie hoch ist die Auflage deines Romans?“, ist eine weitere häufig gestellte Frage. „Es gibt keine Auflage“, ist die nächste Antwort, die fragende Blicke auslöst.

 

Heute möchte ich die Veröffentlichung über das Print-on-Demand-Verfahren genauer beleuchten und erklären.

 

Im Mittelpunkt der Idee und des Verfahrens Print on Demand, also dem „Drucken auf Bestellung“, steht der Digitaldruck. Das bedeutet, dass die Druckvorlage, in diesem Falle also das Buch, nur in elektronischer Form vorliegt und auf Bestellung auch in kleinsten Mengen ab einem Exemplar gedruckt werden kann. Es muss also keine Auflage wie im klassischen Offestdruck produziert werden. Das minimiert das Risiko und senkt die Lagerkosten. Neuauflagen mit Änderungen sind problemlos und zeitnah möglich.  Jedes Buch wird einzeln produziert.

 

Der Nachteil dieser Art von Veröffentlichung besteht in den höheren Herstellungskosten. Daher sind die Verkaufspreise meist etwas höher als bei vergleichbaren Romanen, die in hohen Auflagen im Offsetdruck produziert werden können. So kostet zum Beispiel der Roman „Letzten Sommer“ von Edgar Rai 8,95 Euro bei 236 Seiten, während mein Roman „Adria-Express“ bei gleicher Ausstattung 12,90 Euro bei 228 Seiten kostet.

 

Grundsätzlich gilt, dass man bei der Bestellung eines Print-on-Demand-Buches einige Tage auf dessen Auslieferung warten muss. Das ist bei der Bestellung in einer Buchhandlung eigentlich immer der Fall. Bei Amazon allerdings wird auch ein Print-on-Demand-Buch auf Lager gelegt, wenn es sich regelmäßig verkauft. Schon nach wenigen Verkäufen ist ein solches Buch bei Amazon auf Lager und somit sofort lieferbar.

 

Viele Bücher, die im Print-on-Demand-Verfahren veröffentlicht werden, genießen allerdings einen zweifelhaften literarischen Ruf. Denn oft fehlen die Qualitätskontrollen eines Verlags. Viele Bücher, die auf diese Art veröffentlicht werden, sind im Selbstverlag, bei Dienstleisterverlagen oder Zuschussverlagen erschienen. Gedruckt wird alles und zwar genau so, wie es der Autor gerne hätte. Ob das nun qualitativ dem zahlenden Leser zuzumuten und seinen Preis wert ist oder nicht. Kein Wunder, dass die Qualitätsunterschiede bei diesen Büchern riesig sind. Als Leser sollte man beim Kauf daher genauer hinsehen, wenn man auf ein Print-on-Demand-Buch stößt. Eventuell vorhandene Leserkommentare können ebenso helfen wie die „Blick-ins-Buch“-Funktion auf Amazon, die bei vielen dieser Bücher freigeschaltet ist und eine Leseprobe  ermöglicht. Meist merkt man schon nach wenigen Absätzen, ob ein Autor ein konkurrenzfähiges Werk geschaffen hat oder ob es vor Fehlern nur so wimmelt. Manchmal ist schon das äußere Erscheinungsbild vielsagend.

 

Mein Roman Adria-Express ist beim Marktführer des Print on Demand-Verfahrens erschienen: BOD, die Books on Demand GmbH in Norderstedt. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Verlagsdienstleister.

 

Man muss es sich vorstellen wie ein Modulsystem. Auf dem Weg vom Manuskript-Ersteller zum publizierenden Autor kann man ganz individuell wählen, welche Leistungen man in Anspruch nehmen möchte. Vom einfachen FUN-Paket für Menschen, die einfach für den privaten Gebrauch ein paar selbst verfasste Bücher haben möchten, ohne dass diese im Handel erhältlich sein sollen, bis hin zum Comfortpaket mit allerlei inkludierten Serviceleistungen, kann man sich das passende Paket aussuchen.

 

Ich habe mich beispielsweise für BOD Classic entschieden. Für einmalig nur 39,- Euro und monatlich 1,99 Euro für die Datenhaltung, erhält das Buch eine ISBN, die Internationale Standardbuchnummer, und wird im VLB (Verzeichnis Lieferbarer Bücher) geführt. Damit ist es bestellbar im gesamten Buchhandel und bei über 1000 Onlineshops. Das Manuskript und das Cover werden über die Seite von BOD einfach hochgeladen und nach wenigen Tagen ist das Buch erhältlich. Klingt ganz einfach – und ist es auch.

 

Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit, mir die Produktion der Print-on-Demand-Bücher direkt in Norderstedt bei BOD anzusehen. Es ist faszinierend, wie hier die unterschiedlichsten Bücher entstehen. Als Einzelexemplar oder in kleinen Gruppen, je nach Bestellung, verlassen die literarischen Werke die Druckmaschinen, werden gebunden, auf ihr Format geschnitten und eingeschweißt. Um sich dann auf ihre Reise zu machen bis hin in die Hand ihrer Leser. Bei den Hardcoverbüchern war ich erstaunt, wie viel Handarbeit bei der Produktion anfällt. Wenn man sieht, wie individuell ein solches Buch entsteht, dann sieht man den höheren Preis eines Hardcovers in einem anderen Licht. Bücher sind Accessoires, sie sind mehr als nur ein Wegwerf- und Gebrauchsgegenstand. In ihnen befinden sich andere Welten, in die man abtauchen kann. Kein Wunder, dass Lesen eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland ist.

 

Die Herausforderung  besteht heutzutage nicht mehr darin, ein Buch zu veröffentlichen, sondern ein qualitativ gutes Buch auf den Markt zu bringen. Wie man sein Manuskript auf Vordermann bringt, bleibt jedem selbst überlassen. Ob ein professionelles Korrektorat und Lektorat bemüht wird oder ob man den schwierigen Weg geht, sich mit Hilfe von Testlesern und fleißigem mehrfachen Überarbeiten zu behelfen, muss jeder Autor selbst entscheiden. Ein fast fehlerfreies Buch ohne professionelle Hilfe zu veröffentlichen, ist jedenfalls eine sehr ambitionierte Aufgabe. Wer das schafft, hat viel Fleiß, Zeit und Energie in sein Projekt gesteckt. Verlagsfreie Autoren bringen leider viel zu oft Bücher auf den Markt, die den Ansprüchen der Leser nicht gerecht werden und schaden damit dem Ruf derer, die hohe eigene Qualitätsansprüche haben. Letztlich liegt es an jedem selbst, ob er als Autor 2. Klasse gilt oder als konkurrenzfähiger Autor durchgeht. Übrigens hat eine der erfolgreichsten aktuellen Autorinnen Deutschlands, die Krimi-Autorin Nele Neuhaus, auch als Print-on-Demand-Autorin angefangen.

 

Oft gehen Autoren den Weg über das Print-on-Demand-Verfahren, wenn sie nach Absagen von Verlagen keine andere Chance der Buchpublikation sehen. Doch es gibt auch zahlreiche Autoren, die sich für diesen Weg ganz bewusst entscheiden, weil sie frei sein wollen oder das langwierige Betteln bei Verlagen nicht mitmachen wollen.

 

Bei mir war es eine bewusste Entscheidung, über BOD zu veröffentlichen. Mein Manuskript war fertig, ich hatte genaue Vorstellungen, wie mein Cover aussehen sollte und ich war ungeduldig. Der aufgezeigte Weg über BOD war einfach und daher bin ich ihn gegangen. Ich habe es bisher auch nicht bereut. Vielleicht liegt das daran, dass ich bezüglich der Romanpublikation immer realistisch geblieben bin. Ich werde kaum reich werden noch in den Bestsellerlisten landen. Aber das trifft auf die meisten Autoren zu, ob sie nun einen Verlag haben oder nicht.

 

Irgendwann werde vielleicht auch ich mein Manuskript an einen Verlag senden. Dann aber bin ich kein blutiger Anfänger mehr, sondern habe schon das eine oder andere Buch vorzuweisen. Vielleicht hilft es, wahrscheinlich aber nicht. Doch es lebt sich gut damit, dass man nicht auf einen Verlag angewiesen ist, sondern nach dem zeitaufwändigen Schreiben eines Manuskriptes auch auf anderem Weg zum Ziel kommt: zu seinem eigenen Buch.

 

Illusionen darf man sich keine machen. Es ist nicht so, dass das eigene Buch plötzlich in allen Buchhandlungen in den Regalen steht, ob man nun einen Verlag im Rücken hat oder nicht. Die meisten Autoren sind mit ihren Werken nur dann im örtlichen Handel vertreten, wenn sie persönlich die Buchhändler davon überzeugt haben, ihre Werke ins Sortiment aufzunehmen. Der Onlinehandel  spielt daher eine große Rolle. Ist das Buch endlich fertig, dann fängt die nächste Arbeitsphase an. Man muss sich selbst um die Vermarktung kümmern. Da gibt es durch das Internet heute vielfältige Möglichkeiten. Der Austausch mit anderen Autoren in diversen Foren und sozialen Netzwerken ist wichtig, erweitert schnell den Horizont und liefert Ideen, wie man die potentiellen Kunden vom Kauf seines Romans überzeugen kann.

 

Man muss aktiv und präsent sein, eine Autorenseite ins Leben rufen und Menschen für sein Projekt interessieren. Es hilft, seine Zielgruppe zu kennen und diese gezielt zu bewerben, zum Beispiel in entsprechend themenbezogenen Foren. Auch ein guter Kontakt zur Presse ist hilfreich. Zeitungsartikel sind eine vielversprechende Werbemöglichkeit. Durch Lesungen erreicht man ebenfalls zukünftige Leser. Vielleicht informiert sich der eine oder andere Leser dieser Zeilen auch über meinen Roman Adria-Express und kauft ihn danach. Kreativität ist gefragt.

 

Unbekannte Autoren nutzen in letzter Zeit auch oft E-Books als Einstieg in den Buchmarkt und sind damit teilweise sehr erfolgreich. Einige haben ihre Bücher zunächst ausschließlich als E-Book herausgebracht. BOD bietet derzeit die Veröffentlichung eines E-Books kostenlos als Zugabe zur Printversion mit an.

 

Wichtig ist, ein hochwertiges Manuskript zu erstellen. Hat man das geschafft, gibt es mittlerweile viele  unterschiedliche Möglichkeiten, um sich den Traum vom eigenen Buch zu erfüllen. Wer daran ein ernsthaftes Interesse hat, dem empfehle ich den Besuch der Leipziger Buchmesse vom 15. – 18 März 2012. Hier finden Sie in angenehmer Atmosphäre alle Informationen, die sie benötigen.  Am Stand von BOD Norderstedt (Halle 2, Stand D200) werde ich am Freitag und Samstag zeitweise anwesend sein und Fragen rund um die Buchveröffentlichung im Print-on-Demand-Verfahren gerne beantworten.

 

Wer möchte, kann mich auch per E-Mail ( mail@gerritfischer.de ) anschreiben. Gerne gebe ich meine Erfahrungen bei der Buchveröffentlichung weiter.

 

Mit den besten Grüßen

 

Gerrit Fischer 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Isis Rusin (Donnerstag, 02 Februar 2017 08:58)


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    Kimberli Santo (Montag, 06 Februar 2017 01:10)


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