Jetzt im Handel:

Direktlink zur Bestellung:

Roman Coccobello

12,90 Euro, 232 Seiten

(als E-Book 0,99 Euro)

Direktlink zur Bestellung:

Roman Adria-Express

12,90 Euro, 228 Seiten

(als E-Book 0,99 Euro)

Direktlink zur Bestellung:

MeErkenntnisse

3,90 Euro, 64 Seiten

(als E-Book 0,99 Euro)

Direktlink zur Bestellung

"Die Löffel-Liste"

9,90 Euro, 156 Seiten

(als E-Book 2,99 Euro)

Direktlink zur Bestellung

"Jede Menge Erben"

11,90 Euro, 220 Seiten

(als E-Book 5,99 Euro)

Comeback 2020

Es war Ende 2014 nach der Dresdner Buchmesse "Schriftgut", als ich meine Autorentätigkeit beendet habe. Es waren 6 tolle und aufregende Jahre. Doch so komisch es klingen mag, je erfolgreicher das Projekt lief, desto anstrengender wurde es. 

 

Lesungen, Messe-Auftritte, Interviews, das Beantworten von Leser-Anfragen, Marketing, das Verwalten dieser entstandenen eigenen literarischen Welt, nahmen einfach immer mehr Zeit in Anspruch. Und das, warum ich eigentlich mal angefangen hatte, nämlich das pure Schreiben, trat immer mehr in den Hintergrund.

 

Ich wusste damals nicht, ob es ein Ende oder eine Auszeit sein würde. Aber ich wusste, dass es ein guter Zeitpunkt war. Denn 2014 war mein erfolgreichstes Jahr als Autor.

 

Es hat bis ins Jahr 2020 gedauert, bis das erloschene Feuer wirder gezündet wurde. "Pünktlich" zum Wendepunkt der Welt - der Coronakrise - möchte ich mich auch wieder zu Wort melden. 

 

Den Anfang machte der gesellschaftskritischer Text "Die Welt steht still", der thematisch auf dem 2014 veröffentlichten Poetry-Slam "Die Welt dreht sich zu schnell" aufbaut.

 

Worauf einige warten, immer noch - und das weiß ich sehr zu schätzen - ist die Fertigstellung meine Roman-Trilogie. Nach dem "Adria-Express" hat Tim im "Coccobello" einiges erlebt, aber seine Geschichte ist noch nicht fertig erzählt. 

 

Ich bin dabei, seine Geschichte einen würdigen Abschluss zu geben. 

 

Am meisten aber freue ich mich tatsächlich auf die Veranstaltungen 2021, von Lesungen über Buchmessen werde ich endlich wieder aktiv sein und mit vielen alten aber auch neuen Autoren zusammenkommen. Die Frage ist, ob Corona es zulässt.

 

2014 war ich in Würzburg als Vertreter meines Verlagsdienstleisters BOD bei einer Veranstaltung namens "Selfpublishing Day". Von unserem Mitbewerber war eine junge Autorin dabei, die mittlerweile zu den erfolgreichsten Bestseller-Autoren Deutschlands gehört: Melanie Raabe. Sie sitzt jetzt nicht mehr neben mir, sondern neben Markus Lanz. Das freut mich. So weit werde ich es nicht schaffen, aber das ist nicht schlimm. Mir macht es Freude, dass ich jeden einzelnen Leser eines meiner Werke unterhalten kann. 

 

Besonders freue ich mich auf ein Gemeinschaftsprojekt mit einer meiner Lieblingskolleginnen aus vergangenen Tagen: Sofie Capasso. Auch sie hat wieder tolle Ideen und wir werden die gute alte Zeit wieder auferstehen lassen.

 

Danke für Euer Interesse, bleibt gesund und schaut ab und zu mal hier vorbei.

 

Euer Gerrit

Der nächste Autor, die nächste Erzählung:

Siegfried Dierker: »Wen juckt’s«

Bevor wir Text und Autor vorstellen, etwas in eigener Sache: An Siegfried geht ein besonders herzlicher Dank, denn ohne ihn gäbe es das Gemeinschaftsprojekt »Jede Menge Erben« gar nicht. Er hatte die Idee, hat Organisation, Überwachung und Koordination übernommen und - last not least - auch den Buchsatz beigesteuert. »Wen juckt's« bezieht sich also ausschließlich auf seine Erzählung - nicht aber auf sein unermüdliches Engagement!

»Die beiden Motoren im Heck der Yacht grollten bösartig wie ein Tiger, der unmittelbar vor dem Sprung auf sein wehrloses Opfer stand.
Carsten Roderbusch legte seine linke Hand auf das Steuerrad, während er mit der rechten den Gashebel ein Stück weit nach vorne drückte. Sofort röhrten die Motoren auf und beschleunigten die Yacht.
»Nicht schlecht!«, sagte Carsten. »Wirklich nicht schlecht!« Dabei warf er einen Blick auf die junge Frau, die neben ihm im Cockpit der Motoryacht stand. Auch nicht schlecht, dachte er.
Die junge Frau hieß Susanne und war Kundenbetreuerin der Janus-Werft aus Neustadt in Holstein. So stand es jedenfalls auf dem Namensschild, das sie an ihr dunkelblaues T-Shirt geheftet hatte. Ein T-Shirt, das sich durch den Fahrtwind wie eine zweite Haut um ihren Leib legte und nahezu jede Rundung ihres Körpers nachzeichnete.
Carsten ärgerte sich. Er hätte gestern Abend bei der Feier im First-Class-Hotel in Boltenhagen diese Susanne abschleppen sollen ...«

Siegfried Dierker, Jahrgang 1958, schreibt seit seinen Grundschultagen kürzere, gelegentlich auch längere Geschichten; seine Fantasy-Kurzerzählung »Rota« belegte bei der »Story-Olympiade 2003« den ersten Platz. Zwei Jahre zuvor hatte er bereits seine erste Geschichte an verschiedene Zeitschriften verkaufen können. Auf nebenberuflicher Basis bietet er Hobby-Autoren technische Hilfe für Buchveröffentlichungen im On-Demand-Verfahren an. Für »Wen juckt’s« bediente er sich einer Zeitungsmeldung und zwei aktuellen Ereignissen, die er zu einer spannenden Geschichte mit zynischem Hintergrund verwob: Wer ausreichend Geld hat, kann sich leicht über gesellschaftliche Moral und geltende Rechtsprechung hinwegsetzen ...

Homepage: www.digibuchservice.de