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Wer das Wochenende genutzt hat, um der heimischen Gastronomie seine Aufwartung zu machen, wird an der im Folgenden vorgestellten Erzählung seine helle Freude haben ... handelt es sich doch um die stimmungsvolle Darstellung des traditionell-gastronomischen Erbes Berlins:

Matthias Gerschwitz: »Der west-östliche Tresen«

»Morgens ist es am schönsten.
Da ist eigentlich noch – fast – geschlossen, aber die Lieferanten kommen und gehen, und die ersten, unvermeidlichen Gäste sind auch schon da. 
»Es ist noch geschlossen!« Dieser Satz verhallt ungehört. Schließlich wissen die Damen und Herren – pardon: eher Herren – genau, wann geöffnet und wann geschlossen wird. Sie sind schon lange genug Gäste dieses Etablissements, als dass sie offizielle Öffnungszeiten etwas angingen – oder von etwas abhalten könnten.
Und – seien wir ehrlich: Diese Morgenstunden strahlen eine Ruhe aus, eine Selbstzufriedenheit, die tagsüber oder gar abends niemals möglich wäre. Und zu einer Zeit, zu der andere sich mit den verschiedensten Spielarten der Kaffeekultur beschäftigen, um ja den Anschluss an die neueste »to go«-Mode nicht zu verpassen …«

Matthias Gerschwitz, Jahrgang 1959, entstammt dem Bergischen Land, betrachtet sich aber als »zugezogener, aber doch eingefleischter« Berliner. Seit 1992 ist er dort mit einer Werbeagentur selbständig. 2007 begann er, Bücher zu schreiben; vorrangig Chroniken, Biographien und Firmen- bzw. Marken-Monographien. Eine Chronik der besonderen Art ist das 2009 erschienene Buch »Endlich mal was Positives«, in dem der Autor seinen Umgang mit der 1994 festgestellten HIV-Infektion beschreibt. Für »Jede Menge Erben« hat er sich auf die klassische Berliner Kneipenkultur besonnen: »Der west-östliche Tresen« ist eine Liebeserklärung an eine (fast) vergessene Zeit, der man zum Glück an manchen Ecken der Hauptstadt immer noch nachspüren kann.

Homepage: www.berliner-geschichten.com