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Ein Erbe der ganz anderen Art: Andreas Hunziker führt den Leser an den Rand des menschlichen Abgrunds. Nichts ist so, wie es scheint ... oder ist das »Böse« am Ende doch ein Teil unserer Erblast?

Andreas Hunziker: »Das Parushka-Syndrom«

»Es tut mir sehr leid, Miss Marvin, es gibt keine Therapie gegen das Parushka-Syndrom.« 
April starrte aus dem Fenster des Bezirkshospitals. Einen Moment lang war sie versucht, sich wie früher als Kind die Ohren zuzuhalten.
Der Arzt erhob sich von seinem Schreibtisch.
»Miss Marvin, wir werden Ihnen die schlimmsten Schmerzen ersparen können. Es gibt gute Schmerzmittel, und später können wir vielleicht…«
»Ich werde sterben, stimmt’s, Doktor?», unterbrach ihn April heftig.
Der Arzt nickte. 
»Es ist genau, wie es bei Ihrer Frau Mutter war, Miss Marvin. Sie haben diese seltene Krankheit von ihr geerbt. In wenigen Wochen wird Parushka voll ausbrechen. Ab dann sind Sie hochansteckend. Danach kann es noch drei Monate dauern, höchstens ein halbes Jahr.«
»Ich will das nicht hören! Hören Sie auf damit! Bringen Sie mich auf mein Zimmer zurück! Sofort!«, schrie April außer sich.
Es dauerte fast eine Stunde, bis die junge Frau wieder einigermaßen klar denken konnte. 
»Dumme Frau, du hast es doch längst gewusst, man hat es dir doch schon vor zehn Jahren prognostiziert!«, schalt sie sich, während sie vor dem Spiegel die Tränen aus ihrem Gesicht wusch.
In Aprils Gedanken tauchte wieder dieser schreckliche Tag auf, den sie vor zehn Jahren erleben musste ...«

Andreas Hunziker, nahe Zürich geboren, schreibt von menschlichen Abgründen, wie sie in jedem von uns schlummern. Ihn faszinieren abgelegene Inseln und nordische Landschaften, Wasser ist in allen seinen Romanen ein zentrales Element. Bereits mit acht Jahren schrieb er seine erste Seefahrergeschichte. Mit »Das Parushka-Syndrom« führt Andreas Hunziker eine neue Ebene in das Thema »Erbe« ein: Ausgrenzung. Seine Erzählung bezeichnet er selbst als verstörend; sie soll und wird zum Nachdenken anregen. Dieser Ansatz ist ein weiterer Beleg für die Bandbreite der Themen und Umsetzungen, die sich in »on demand«-publizierten Büchern wiederfinden.