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Amazon-Rezension ***** (Fünf von fünf möglichen Sternen)

 

"Noch ein rasantes italienisches Roadmovie on Paper"

 

17. Juli 2013 - von Klio

 

Mit dem VW-Bus kreuz und quer durch Italien: Unser Held ist ein paar Jahre älter und in Ligurien sesshaft geworden - da lockt ihn die Liebe zurück in die Kölner Heimat. Was könnte einen würdigeren Abschied vom Stiefel bereiten, als das Land, in dem bekanntermaßen die Zitronen blühen, nocheinmal im Zickzack zu bereisen. Diesmal allerdings nicht mit dem Adria-Express auf Schienen, sondern in Begleitung der - etwas naiven, manchmal nervigen - Gemahlin im liebvoll ausstaffierten und "Coccobello" getauften VW Bully...


Allein die Szene, da der Protagonist mit Hilfe eines Freundes einem Einheimischen das Fahrzeug, das bestimmt vor keinem deutschen TÜV bestanden hätte ("Das isse eine Auto mit Charakter, eh?!"), wird von Gerrit Fischer dermaßen komödiantisch aufgestellt, das man auch bei der Lektüre des restlichen Buches nicht mehr aus dem herzhaftesten Lachen herauskommt - und gierig auf die nächste absurde Szene wartet. Kleine Teaser gefällig? Spontane Techno-Party in der Toskanischen Landschaft, randalierende Wildsauen mit eingeschlossen. Ein Rehpinscher und dessen Halter bekommen Ärger mit der Polizei wegen fälschlich ihm unterschobener anrüchiger Hinterlassenschaften. Die Krönung dieses Giro d' Italia findet in Limöne - pardon: Limone sul Garda statt: Die guerillahafte Beerdigung des zu Tode gepflegten Siggi.


Anschnallen, Motor aufheulen lassen, durchstarten in den Sommer!

Amazon-Rezension ***** (Fünf von fünf möglichen Sternen)

 

"Coccobello, eine eher harte Nuss, als eine schöne, zumindest für den Protagonisten ;-)"

 

20. Februar 2013 - von Karsten

 

Nachdem ich Adria Express gelesen hatte und ich herausbekam, dass Gerrit Fischer eine Fortsetzung geschrieben hatte, war mir klar, dass ich Coccobello in Händen halten würde.


Ich war anfangs gespannt, wie denn Adria Express fortgesetzt werden könnte, weil dieser Roman in sich abgeschlossen ist. Es handelt sich beim Adria Express um eine Geschichte mit Anfang und Ende. Das Geheimnis lüftet sich aber auf den ersten Seiten von Coccobello sehr schnell. Es handelt sich nicht um eine Fortsetzung im herkömmlichen Sinne, in der das zweite Buch nahtlos an das Zeitgeschehen des ersten anknüpft. Nein, Gerrit Fischer hat einmal mehr sein schriftstellerisches Können bewiesen und ein Buch geschaffen, dass zwar in der Tat nach der Geschichte vom Adria Express weitergeht, aber, und davor darf man seinen Hut vor dem Autor ziehen, jedes Buch ist ein in sich abgeschlossener Roman, der als einzelner Roman individuell genossen werden kann. Soweit die Theorie jedenfalls, denn ich verspreche Ihnen, dass wenn Sie eines seiner Werke genossen haben, sei es zuerst Adria Express oder Coccobello, werden Sie bald auch Besitzer des nicht gelesenen Werkes. Und das ist auch gut so. Denn fernab von leichten Romanlektüren bekommt man von Gerrit eine Menge Lebensfragen auf den Weg, mit denen man sich lange beschäftigen kann.


Die Hauptfigur Tim, die im Adria Express seinen Platz im Leben hart erkämpfen musste, hat es in Coccobello scheinbar leichter. Sein Leben hat doch auf den ersten Blick alle seine Träume wahr werden lassen. Der Leser darf sich mit Tim freuen und taucht in eine sorgenfreie Geschichte, die allen Anschein einer leichten Unterhaltungslektüre wahrt. Ehe sich der Leser versieht, befindet er sich zusammen mit Tim auf einer Achterbahnfahrt, wie sie nur das Leben selber bieten kann. Es geht turbulent auf und ab und wieder einmal werde ich von meinen müden Augen gezwungen, das Buch aus der Hand zu legen, obwohl ich danach lechze zu erfahren, wie es weitergeht. Wenn man gerade meint, die Achterbahn geht in eine seichte Hafenfahrt über, die Tim schlussendlich für alle Sorgen und Probleme entschädigt, kommt das Ende von Coccobello.


Gerrit Fischer hat mich damit wieder so überrascht, dass ich mir fast ein wenig vorgeführt vorkomme. Die Geschichte hat weder ein erwartetes noch ein gewünschtes Ende bekommen. Es ist schlichtweg ein brillanter Schluss.


Nach dem Ende macht Gerrit dann noch eine Anspielung, die mich auf ein weiteres Werk hoffen lässt. Ich glaube ich werde den Buchmarkt, speziell rund um Gerrit Fischer, im Auge behalten müssen.

 

Amazon-Rezension **** (Vier von fünf möglichen Sternen)

 

"Gelungene Fortsetzung"

 

01. Oktober 2012 - von Janika Hoffmann

 

Der zweite Band zu Gerrit Fischers "Adria Express" knüpft kurz nach dessen Ende an. Tim ist glücklich, seine Lara wiedergefunden zu haben, doch diese ist von Zweifeln erfüllt. Sie sieht in Italien keine Zukunft, stattdessen versucht sie, Tim zu einer Rückkehr nach Deutschland zu überreden, in ihre Heimatstadt Köln. Er sträubt sich zunächst und hält an seinem Heim, seinem Job und seinem geliebten Meer fest, doch dann gibt er nach. Er will Lara kein zweites Mal verlieren, also lässt er zu, dass sie ihm in Köln einen Job in einer Bar organisiert.
Doch vorher planen die beiden noch etwas anderes, in Erinnerung an die früheren Zeiten als Interrailer: Über seinen alten, italienischen Chef gelangt Tim an einen alten, liebevoll bemalten VW Bulli, den Coccobello. Mit ihm wollen die Beiden durch die Toskana reisen, bevor sie schließlich weiter nach Deutschland fahren.

 
Noch einmal erleben Tim und Lara aufregende Reiseabenteuer wie früher an der Adriaküste, fühlen sich wieder jung und frei. Die Schönheit der Toskana, aber auch Österreichs, begeistert sie und sie machen wieder viele interessante Bekannt- und schließen neue Freundschaften.
Dennoch hängt für Tim immer Köln wie eine dunkle Wolke über allem. Schließlich ist es soweit, sein neues Leben beginnt. Von Anfang an merkt Tim, dass Deutschland ihm fremd geworden ist, dass er nicht mehr in diese Welt gehört. Er kann sich nicht eingewöhnen, kommt mit den Leuten nicht klar, tappt in jedes Fettnäpfchen und wird von einigen Leuten geradezu terrorisiert. Allein Lara hält ihn, doch die Beiden sehen sich immer weniger und ihr Verhältnis zueinander verschlechtert sich rapide. Tim geht es immer miserabler und er fragt sich, ob es sich noch lohnt, für und um Lara zu kämpfen ...

Mit "Coccobello" hat Gerrit Fischer eine würdige Fortsetzung zum "Adria Express" geschrieben und es geschafft, meine Stammbücherei um eines der wenigen Nicht-Fantasy-Bücher zu bereichern. Ich hatte gespannt darauf gewartet, wie es mit Tim und Lara weitergeht. Die Wendung, dass nach Tims schlimmer Vergangenheit nicht plötzlich alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist, ist klasse gesetzt, so etwas versäumen viel zu viele Autoren in Ihren Folgebänden.

 
Der Autor hat seinen munteren, lockeren Stil beibehalten und damit wieder einmal erfrischende Abwechslung in meinen Lesealltag gebracht. Außerdem hat er wieder einmal bewiesen, dass es keine Kämpfe mit Waffengewalt benötigt, um mich als Leserin mitzureißen.
Die neuen Figuren schloss man diesmal nicht alle ins Herz und behielt sie im Kopf, dafür traf man alte Charaktere wieder, an die man sich gern zurückerinnerte.

 
Was ich allerdings wieder zu bemängeln habe, ist wie schon bei Fischers Debüt die Tatsache, dass der Wechsel von Sprechern in der wörtlichen Rede nicht durch eine neue Zeile kenntlich gemacht wird. Zwischendurch fiel es mir, wie schon beim "Adria Express", schwer, auf Anhieb den jeweiligen Sprecher zu erkennen! Das finde ich sehr schade, zumal dieses Manko meiner Meinung für den Lesefluss äußerst stören ist. Daher gibt es dafür auch einen ganzen Stern Abzug von meiner Seite!

Mein Fazit: Gerrit Fischer hat erneut bewiesen, dass er ein klasse Autor ist, und mit seinem zweiten Buch eine weitere wunderbare, leicht verdauliche Geschichte geschaffen, die man überall lesen kann und die einen Fernweh bekommen lässt. Seine Bücher gehören in jeden Reisekoffer.


Die fehlenden Zeilenumbrüche bei Sprecherwechsel sind für mich ein schwerwiegendes Manko, weshalb "Coccobello", wie schon der vorherige Band "Adria Express", von mir "nur" vier Sterne erhält. Dennoch kann ich dieses Buch potenziellen Lesern nur wärmstens empfehlen!


Rezension der Webseite www.vw-bulli.de

 

Roman Coccobello von Gerrit Fischer

 

Im Roman "Coccobello" von Gerrit Fischer reisen die Aussteiger Tim und Lara ein letztes Mal im alten VW Bus durch Italien und Österreich, bevor sie sesshaft werden wollen. Patrick Kühl hat das Buch gelesen. Hier seine Rezension.


Das Aussteigerleben muss ein Ende haben. Das ist der Wunsch von Tims Freundin Lara. Endlich ankommen im geordneten Leben und nicht nur in den Tag hinein träumen. Das sorglose Leben in Italien soll für Tim damit bald vorbei sein, will er seiner großen Liebe in die alte Heimat folgen, die er nach seinem 18. Geburtstag verlassen hat. Bislang hat ihn das Leben in viele Richtungen getrieben. Er hat gelebt und genossen, doch bevor er nun richtig sesshaft wird und mit Lara zurück nach Deutschland kehrt, für das Alter vorsorgt, an einen Reihenhäuschen im Grünen denkt, will er einmal noch das Abenteuer erleben: Durch die Toskana in einem alten VW-Bus.

Gesagt, getan. Ein paar Tage später steht ein alter T2 vor der Tür. Lara und Tim machen sich auf den Weg, der sie nicht nur durch die Toskana, sondern auch an den Gardasee und ins Zillertal nach Tirol führt.

Gerrit Fischer trifft vielleicht nicht ganz den Nerv eines enthusiastischen VW-Bus-Liebhabers, geht es doch in seinem Roman inhaltlich eher um die Beziehung zwischen Lara und Tim als um Coccobello, den 78er T2b, der auf dem Buchcover auch nur als Modellauto zu sehen ist. Lesenswert ist die Mischung aus toskanischer Natur- und Sehenswürdigkeitenbeschreibung, zwischenmenschlichen Problemen und Kulturkonflikten aber durchaus. Vielleicht kann ja so die eigene Beifahrerin für den nächsten Trip mit dem Bus in den Süden überzeugt werden.

Coccobello – kein Bullibuch, aber ein guter Roman mit Busbesetzung für lange Winterabende.

19.09.2012; Text: Patrick Kühl

 

Amazon-Rezension ***** (Fünf von fünf möglichen Sternen)

 

"Sommerurlaub für die Seele"

 

08. Juli 2012 - von Heiko Stief

 

Nach dem "Adria-Express" nun die Fortsetzung von Gerrit Fischer. Dieses Buch ist der ideale Begleiter für einen Platz an der Sonne, am Strand, ...

 
Und bei Regen holt die Geschichte die Sonne ins Haus und ins Herz.

 
Beim Lesen schwankt man zwischen Schmunzeln, Nachdenken und auch Zeilen, die einen mal traurig stimmen, eine Gefühlsachterbahn, aber in jedem Fall sehr unterhaltend. Mit einem Augenzwinkern hat Gerrit auch Teile seiner alten Heimat versteckt. Somit ein Pflichtbuch für jeden Schwälmer.

 
Freue mich auf eine Fortsetzung.